Das 306 ha große Schutzgebiet liegt am Elbufer zwischen den Mündungen der Krückau und Pinnau. Es ist im April 1991 unter Naturschutz gestellt worden und wird seit 1996 vom NABU Elmshorn betreut. Schutzgebietsreferent ist Hans-Helmut Dürnberg.
Die alljährlich vom NABU erstellten Betreuungsberichte bestätigen regelmäßig den außerordentlich hohen ökologischen Wert der "Eschschallen", die mit ihren ausgedehnten Röhrichtflächen einen letzten Rest der ehemals ausgedehnten naturbelassenen Elbtalauen repräsentieren.
Charakterarten der Vogelwelt sind Rohrweihe, Teichrohrsänger, Rohrammer aber auch Blaukehlchen, Bartmeise und Beutelmeise. Die Pflanzenwelt wird von nur wenigen Arten dominiert: diese kommen aber wie Schilf, Schmal- und Breitblättriger Rohrkolben, Erzengelwurz oder Sumpfdotterblume in großen Beständen vor.
Das Gebiet soll sich weitgehend natürlich entwickeln. Eine wie immer geartete Pflege durch den Menschen kann daher unterbleiben. Eine maßvolle Beweidung an geeigneten Stellen des NSG mit wenigen Weidetierarten wird vom NABU derzeit vorgeschlagen.
Das Gebiet ist durch äußere Einflüsse derzeit nicht unmittelbar gefährdet. Durch die ständig wirkenden Kräfte der natürlichen Stromdynamik der Elbe ist allerdings mit Uferabbrüchen und Bodenverlagerungen stets zu rechnen. Diese können sich durch menschliche Eingriffe wie Fahrrinnenvertiefung oder Eindeichung noch verstärken.
Aktuelle Trassenvarianten der A 20 ( ehemals "Küstenautobahn") berühren auch das Naturschutzgebiet und die anliegenden Gemeinde. Sie geben zu großer Sorge Anlass und erfordern den erklärten und massiven Widerstand der Menschen vor Ort, denn der Bereich zwischen Krückau und Pinnau hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet für die Bevölkerung des Kreises Pinneberg und der nahen Großstadt Hamburg entwickelt.
Der Kreis Pinneberg (Amt für Umweltschutz) hat ein Faltblatt zum Gebiet erstellt,
welches dort angefordert werden kann.
Diesem Faltblatt sind auch die hier gezeigten Bilder entnommen.
Weitere Informationen über dieses Naturschutzgebiet finden sich im Internet
z.B. unter
'PIN-Online' in der Rubrik Naturschutzgebiete.